Neue Aussichten
24/10/09 08:02 Filed in: Andreas Maleta
J.M. Auchentaller in der weiteren Zukunft
Vor einigen Wochen wurde die Auchentaller Ausstellung im Leopold Museum erfolgreich beendet. Es waren mehr Besucher gekommen als zur der sehr stark beworbenen Barlach Ausstellung (Frühjahr 2009). Das ist umso erstaunlicher, als die Auchentaller Ausstellung scheinbar ein sehr geringes Werbebudget hatte - so muß ich wohl vermuten, da außer um das Museum herum nur wenige Plakate auf die Ausstellung in Wien aufmerksam machten. (Dies ist nicht nur mir aufgefallen).
Das mag jetzt eine sehr persönliche Sicht sein, aber der Eindruck gegenüber anderen Museen nicht so präsent zu sein konnte auf der Straße (z.B. der Ringstrasse) leicht nachvollzogen werden. Albertina und Belevedere waren omnipräsent, immerhin haben sie auch das doppelten Budget des Leopold Museum.
Wie auch immer, die Ausstellung war ein Erfolg und das ist wichtig, wenn es um einen eine so vergessenen Künstler wie Josef Maria Auchentaller gteht. Was mich besonders freute war die große Anzahl an Besuchern aus dem Ausland. Wien ist eine Touristenstadt und immer sehr gut besucht, aber das diese ihren Weg auch ins Leopold Museum fanden und dann auch noch zu Auchentaller, war erstaunlich. Die Räume mit seinen Werken waren niemlas leer.
Was geschieht nun?
Um dem Künstler zumindest in der nahen Zukunft eine entsprechende dauerhaftere Platform zu bieten bemühen wir uns Auchentaller in Museen «sichtbar» zu halten.
Einer weitere Publikation über den Künstler, viel breiter angelegt als der Ausstellungskatalog, mit den erst kürzlich aufgetauchten Bildern, Schmuckstücken und Plakaten etc., besonders in englischer Sprache, ist in Planung. Wichtig auch die Suche nach den 20 Auchentaller Bildern in Südamerika. Dort waren sie ja so unglücklich 1920 «verloren» gegangen, bzw. haben aus uns heute nicht bekannten Gründen «den Besitzer gewechselt».
Jedenfalls wird es im nächsten Jahr auch meine Filmdokumentation über Auchentaller geben («DIE SCHWERE DER LIEBLICHKEIT», Englisch: «THE GRAVITY OF LOVINGNESS») mit einer Premiere im Leopold Museum.
Ein Vorgeschmack darauf gab es bereits: «Auchentaller in Grado 2009. Die Suche nach dem Fortino» - ein 10 minütiger Streifzug durch das heutige Grado, wobei uns der Künstler virtuell durch das heutige Grado führt, es fast nicht mehr erkennt, verwirrt ist und den Weg zu seinem Zuhause, dem «Fortino» (die 1903 im Jugendstil erbaute Pension seiner Frau Emma), fast nicht mehr findet. Dafür stolpert er über viele Ansichten und Situationen, die ihm aus seiner Malerei wohl bekannt sind. Sein und unser Grado verschmeltzen zu einer Einheit und beleben sich gegenseitig.
Bei meiner letzten Präsentation im Leopold Museum wurde dieser kurze Film zum Abschluß gezeigt.
Das mag jetzt eine sehr persönliche Sicht sein, aber der Eindruck gegenüber anderen Museen nicht so präsent zu sein konnte auf der Straße (z.B. der Ringstrasse) leicht nachvollzogen werden. Albertina und Belevedere waren omnipräsent, immerhin haben sie auch das doppelten Budget des Leopold Museum.
Wie auch immer, die Ausstellung war ein Erfolg und das ist wichtig, wenn es um einen eine so vergessenen Künstler wie Josef Maria Auchentaller gteht. Was mich besonders freute war die große Anzahl an Besuchern aus dem Ausland. Wien ist eine Touristenstadt und immer sehr gut besucht, aber das diese ihren Weg auch ins Leopold Museum fanden und dann auch noch zu Auchentaller, war erstaunlich. Die Räume mit seinen Werken waren niemlas leer.
Was geschieht nun?
Um dem Künstler zumindest in der nahen Zukunft eine entsprechende dauerhaftere Platform zu bieten bemühen wir uns Auchentaller in Museen «sichtbar» zu halten.
Einer weitere Publikation über den Künstler, viel breiter angelegt als der Ausstellungskatalog, mit den erst kürzlich aufgetauchten Bildern, Schmuckstücken und Plakaten etc., besonders in englischer Sprache, ist in Planung. Wichtig auch die Suche nach den 20 Auchentaller Bildern in Südamerika. Dort waren sie ja so unglücklich 1920 «verloren» gegangen, bzw. haben aus uns heute nicht bekannten Gründen «den Besitzer gewechselt».
Jedenfalls wird es im nächsten Jahr auch meine Filmdokumentation über Auchentaller geben («DIE SCHWERE DER LIEBLICHKEIT», Englisch: «THE GRAVITY OF LOVINGNESS») mit einer Premiere im Leopold Museum.
Ein Vorgeschmack darauf gab es bereits: «Auchentaller in Grado 2009. Die Suche nach dem Fortino» - ein 10 minütiger Streifzug durch das heutige Grado, wobei uns der Künstler virtuell durch das heutige Grado führt, es fast nicht mehr erkennt, verwirrt ist und den Weg zu seinem Zuhause, dem «Fortino» (die 1903 im Jugendstil erbaute Pension seiner Frau Emma), fast nicht mehr findet. Dafür stolpert er über viele Ansichten und Situationen, die ihm aus seiner Malerei wohl bekannt sind. Sein und unser Grado verschmeltzen zu einer Einheit und beleben sich gegenseitig.
Bei meiner letzten Präsentation im Leopold Museum wurde dieser kurze Film zum Abschluß gezeigt.